Berliner Morgenpost vom 05.03.2006, Ressort Stadtmenschen
Sylke Gandzior springt ein

Vom 05.03.2006, Ressort Stadtmenschen

Riesenpech hatte ZDF-Moderatorin Andrea Kiewel (Foto): Wegen Schneegestöbers saß sie am Freitag auf dem Flughafen Frankfurt/M. fest - die Veranstalter des Wohltätigkeitsprojekts "Charity for Charité" im Marriott-Hotel am Potsdamer Platz mußten blitzschnell umdenken. Spontan übernahm die Berliner Hörfunk-Moderatorin Sylke Gandzior die Moderation des Abends mit 200 Gästen (unter ihnen Susanne Juhnke und Sohn Oliver). Da sich die Berlinerin gerade in Hannover befand, nahm sie den nächsten Zug in die Hauptstadt. 30 Minuten vor Beginn der Benefiz-Gala traf Silke Gandzior ein, zog sich im Hotel ein Abendkleid an. Mit den Einnahmen des Abends soll das neu eingerichtete Hörzentrum der Charité unterstützt werden. Manfred Groß, Direktor des Hörzentrums und der Klinik für Audiologie und Phoniatrie an der Charité, nahm einen Scheck in Höhe von 336 000 Euro entgegen.

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Berliner Morgenpost vom 02.12.2006,
S-Bahn setzt Spendenzug ein

Welt-Aids-Tag: Helfer sammeln Geld im Zeichen der roten Schleifen

"Zeigen Sie Herz - Spenden, Helfen, Schützen", hieß das Motto am gestrigen Welt-Aids-Tag. Auch die S-Bahn Berlin GmbH war dabei und setzte einen Spendenzug in Bewegung. Ein mit roten Schleifen, dem Symbol der Aidshilfe, geschmückter Zug pendelte von 11 bis 18 Uhr auf der Linie S7 zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Ahrensfelde. Vorstand, Helfer und Geschäftsführung der Berliner Aids Hilfe e.V., S-Bahn-Chef Günter Ruppert und Mitarbeiter, Tempelhof-Schönebergs Gesundheitsstadträtin Sybill Klotz (Grüne) sowie Moderatorin Sylke Gandzior und Entertainer Henry de Winter verteilten rote Schleifen und sammelten Geldspenden.
Viele Fahrgäste zeigten sich erst verwundert über den Trubel, griffen dann aber schnell zur Geldbörse und spendeten. Dafür gab es die rote Schleife der Aids-Hilfe, und die Spender durften beim Service-Team der Bahn Kaffee, Kuchen und Süßigkeiten bestellen.
"Die Idee, hier zu sammeln und zu informieren, ist gut. Man hat Zeit, sich die Infobroschüren genauer anzusehen", sagt Stefan Dreike. "Aids ist bei vielen überhaupt nicht mehr im Bewusstsein."
Am Abend hatten knapp 100 ehrenamtliche Helfer in Berlin 3886,22 Euro für Bedürftige und Hilfsorganisationen eingesammelt. Das meiste Geld kam in der S-Bahn in die Spendentöpfe. In Berlin steckt sich täglich mindestens ein Mensch mit dem HI-Virus an.
ag
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